STUDIEN- und ZEITZEUGENREISEN

Unser Angebot Osteuropa: Studien- u. Zeitzeugenreisen

Brest - Minsk - Vitebsk - Bobrujsk

Die Studienreise des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst nach Brest-Minsk-Vitebsk-Bobrujsk findet statt vom 4. bis 18. September 2021.

Preis im DZ zwischen € 1.500 , Einzelzimmer gegen Aufpreis von 140 € möglich. Im Reisepreis sind enthalten: Hinfahrt mit dem Zug Berlin-Brest, Rückreise mit dem Zug Minsk-Berlin, Bustransfer in Belarus, Hotel-Unterkunft mit Vollpension, ein Vorbereitungstreffen für die Reise im Museum Berlin-Karlshorst, Dolmetschertätigkeit und Eintrittsgelder vor Ort, Reiseleitung, Visa-Beschaffung incl. Visagebühr.


Wie alle Studienreisen des Museums Berlin-Karlshorst ist auch diese Reise vom Berliner Senat als Bildungsreise anerkannt. Es kann daher für die Reise Bildungsurlaub beantragt werden.


Vorläufiges Programm (Zugzeiten vom Herbst 2020) der Studienreise nach Brest-Minsk-Vitebsk-Bobrujsk vom 4. bis 18. September 2021


Sonnabend, 4. September


 20.08 h Abfahrt ab Berlin


Sonntag, 5. September


  8.10 h  Ankunft in Brest, Check in im Hotel


  9 30 "  Frühstück


13.00 "  Mittagessen


14.00 "  Stadtrundgang und Besiuch der Brester Jüdischen Gemeinde


19.00 "  Abendessen


 Montag, 6. September


  8.30 h Frühstück


10.00 "  Besuch der Brester Festung


13.00 "  Mittagessen, Nachmittag zur  freien Verfügung


19.00 "  Abendessen


 Dienstag, 7. September


 8.00 h  Frühstück


 9.00 "  Fahrt nach Bronnaja Gora, der Mordståtte der Juden aus dem Brester Ghetto, Empfang durch die Schüler aus der Schule von Bronnaja  Gora


Auf der Fahrt nach Minsk Besichtigung des Barockschlosses Nezvizh


20.00 " Abendessen in Minsk


Mittwoch,  8. September


  9.00 h  Frühstück


10.00 "  Stadtrundfahrt, anschließend Besuch der Minsker Geschichtswerkstatt auf dem Gelånde des ehemaligen Ghettos


13.00 "  Mittagessen 


15.00 "  Fahrt zur 2018 eingeweihten Gedenkståtte Malyj Trostenez vor den Toren von Minsk,


             1941 bis 1944 größte Vernichtungsståtte in der besetzten Sovjetunion 


20.00 "  Abendessen


 Donnerstag,  9. September


   8.00 h Frühstück


  8.30 "  Fahrt nach Vitebsk


12.00 "  Mittagessen in Vitebsk


14.00 "  Stadtrundgang, Besuch des Wohnhauses der Familie Chagall, des Chagall- und des Kunstmuseums 


19.30 "  Abendessen 


Freitag, 10. September


  9.00 h Frühstück


10.00 " Fahrt nach Zdravnevo, Sommerhaus des russischen Males Ilja Repin, jetzt Museum


13.00 " Mittagessen, Nachmittag zur freien Verfügung


18.00 " Abendessen


Sonnabend, 11. September


  7.30 h Frühstück


  8.30 " Fahrt ins Dorf Staryj Lepel'


12.00 " Mittagessen dort


13.00 " Besuch eines Projektes "Heim statt Tschernobyl"


19.00 " Abendessen in Vitebsk


Sonntag, 12. September


   8.00 h Frühstück


   9.00 " Weiterfahrt nach Bobrujsk


14.00 "  Mittagessen


16.00 "   Besuch des  Deutschen Soldatenfriedhofs mit einem Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgråberfürsorge


19.00 "  Abendessen


 Montag, 13. September


  9.00 h Frühstück


10.00 " Rückfahrt nach Minsk über Chatyn', große nationale belarussische Gedenkståtte, und Kuropaty bei Minsk, Gedenkort der Stalinismus-Opfer 1937-41


14.00 " Mittagessen, Nachmittag zur freien Verfügung


20.00 " Abendessen in Minsk


 Dienstag, 14. September


   9.00 h Frühstück


 10.00 " Besuch des Museums des "Großen Vaterlåndischen Krieges"


 13.00 " Mittagessen 


 17.00 " Abendessen


18.00 " evtl. Besuch der Oper


 Mittwoch, 15. September


   8.00 h Frühstück


 10.00 " Fahrt nach Novogrudok ins dortige Bielski-Widerstandsmuseum


 13.00 " Mittagessen dort 


 15.00 " Auf dem Rückweg nach Minsk Besichtigung des Schlosses in Mir, ehemals Besitz der Familie Radziwill


 20.00 " Abendessen in Minsk


 Donnerstag, 16. September


  9.00 h  Frühstück


10.00 "  Besuch der Deutschen Botschaft


13.00 "  Mittagessen, Nachmittag zur freien Verfügung


19.00 "  Abendessen, anschließend Runder Tisch aller Reiseteilnehmner  


Freitag, 17. September


 9.00 h  Frühstück


13.00 " Mittagessen


16.20 " Rückfahrt nach Berlin


  6.06 "Ankunft in  Berlin = 18.09.2021

Beispiel Odessa und Moldavien 2019

Die letzte Studienreise des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst fand statt vom 7. bis 17. Juni 2019.

Preis 2019 € 1.400,-- in DZ., Einzelzimmer war gegen Aufpreis möglich.


Im Reisepreis sind enthalten: Flug Berlin-Odessa-Berlin, Bustransfers, Hotelunterbringung mit Halbpension, ein Vorbereitungstreffen für die Reise mit Besuch des Museums Berlin-Karlshorst, Dolmetschertätigkeit und Eintrittsgelder vor Ort, Reiseleitung.


Odessa - Perle am Schwarzen Meer - multikulturelle Metropole und größte ukrainische Hafenstadt - Stadt der prunkvollen Paläste, der Museen und Denkmäler - die berühmte Potemkinsche Treppe aus Eisensteins „Panzerkreuzer Potemkin - die Oper - der Hafen - das jüdische Odessa, einst die größte jüdische Gemeinde im russischen Zarenreich und später der Sovjetunion. Anschließend an den Aufenthalt in Odessa geht es mit dem Bus in die moldauische Hauptstadt Kischinew, wo während des Zweiten Weltkrieges vor Ort tausende von Juden ermordet oder in die Lager nach Transnistrien deportiert wurden, um - wie auch viele Juden aus Odessa - dort elend zugrunde zu gehen. In Gesprächen mit Zeitzeugen soll diese unbekannte Seite des Holocaust im Süd-Osten Europas thematisiert werden.


Programm 


Freitag, 15.20 h Abflug in Berlin, Umstieg in Warschau, 20.35 „ Ankunft in Odessa


Sonnabend

9.00 h Frühstück

10.00 „ Besuch des Holocuast-Museums mit Überlebenden


Mittagspause in der Stadt


14.00 " Besuch des Kunstmuseums mit Werken der russischen bildenden Kunst des 18.,19. und 20. Jahrhunderts

19.00 „ Abendessen im Haus der Kirche. Danach Gespräch mit den Zeitzeugen und Lesung aus ihren Erinnerungen


Sonntag

  8.30 h Frühstück

10.00 „ Fahrt zu den Katakomben von Nerubajskoje


 Mittagspause in Odessa


19.00 „ Abendessen im Haus der Kirche

19.00 " Möglichkeit zum Besuch der Oper (fakultativ)

 

Montag

  9.00 h Frühstück

10.00 „ Fahrt zu den Ghettos und Lagern im Gebiet Odessa mit dem Direktor des Holocaust-Museums. Treffen mit dortigen Einwohnern


Mittagspause. Danach Rückfahrt nach Odessa


20.00 „ Abendessen im Haus der Kirche


Dienstag

 8.30 h Frühstück

10.00" Besuch einer Schule mit verstärktem Deutsch-Unterricht


Mittagspause


14.00 " Besuch im Bayrischen Haus. Informationen zur politischen Situation Odessas und der Ukraine

18.00 „ Abendessen im Haus der Kirche


Mittwoch

 9.00 h Frühstück

10.00 h Busreise nach Kischinjow / Moldavien

18.00 „ Abendessen


Donnerstag

 9.00 h Frühstück

10.00 „ Stadtrundfaht/gang


13.00 „ Mittagspause

 

14.00 " Treffen mit Mitgliedern der Vereinigung der Holocaust-Überlebenden von Moldawien. Besuch der Orte der jüdischen Tragödie in Kischinjow und Umgebung

20.00 " Abendessen

 

Freiitag

  9.00 h Frühstück

10.00 "  Fahrt nach Cahul im Süden Moldawiens. Einweihung eines Denkmals für die Opfer des Holocaust


12.00 " Mittagspause


14.00 " Fahrt nach Tiraspol, der Hauptstadt Transnistrien

20.00 " Abendessen im Hotel

 

Sonnabend

  9.00 h Frühstück

10.00 „ Besuch der Universität in Tiraspol, Gespräch mit Historikern über den Holocaust in Transnistrien. Fahrt nach Dubossary, Ort der Massenerschießungen

 

13.00 " Mittagspause

19.00 " Abendessen in Tiraspol

 

Sonntag

 9.00 h Frühstück

10.00" Rückfahrt nach Odessa

 

Mittagspause

 

18.00 " Abendessen, danach Plenum aller Reiseteilnehmer

 

Montag

 7.00 h Abflug nach Berlin, Umstieg in Warschau,

14.30 " Ankunft in Berlin

letzte Reise 2018, neuer Termin noch nicht bekannt

Die Studienreise des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst nach Archangelsk und St. Petersburg fand vom 9. bis 21. August 2018 statt und stand unter dem Motto "Das System des GULag im Norden Russlands". Wegen der weiten Anreise ist es eine Flugreise Berlin-Moskau/St. Petersburg-Archangelsk. Die Teilnehmerzahl war auf 20 Personen begrenzt. Die Reisekosten lasgen bei € 1.650,--. Im Reisepreis enthalten waren: Flug, Transportkosten, Halbpension in DZ, Visa-Beschaffung, Dolmetschertätigkeit, Vorbereitungsseminar, Eintrittsgelder.


Wie alle Reisen des Deutsch-Russischen Museums ist auch diese Reise vom Berliner Senat als Bildungsrveranstaltung anerkannt. Es kann Bildungsurlaub beantragt werden. 


Reiseprogramm


Donnerstag

10.00 h Abflug ab Berlin, Umstieg in Moskau

18.20 " Ankunft in Archangelsk-Talagi

19.00 " Check-In und Abendessen im Hotel


Freitag

  9.00 h Frühstück

10.00 " Stadtrundgang

12.00 " Mittagspause

14.00 " Spaziergang durch die alten Straßen der Stadt, die "Nemezkaja Sloboda" (Deutsche Vorstadt)

18.00 " Abendessen im Hotel


Sonnabend

  9.00 h Frühstück

10.00 " Besuch des Museums der Geschichte Archangelsk mit Schwerpunkt "Sozialismus in Archangelsk der 1920er und 30er Jahre", Archangelsk im WK II"

12.00 " Mittagspause

14.00 " Gespräch mit einem "Memorial"-Mitarbeiter (angefragt)

 18.00 " Abendessen im Hotel


Sonntag

  8.30 h Frühstück

10.00 " Tagesausflug mit dem Boot Dvina-stromabwärts ab Archangelsk-Solombala zur Novodvinskaja Festung

Lunch auf dem Boot

18.00 " Abendessen im Hotel

Möglichkeit zum Besuch eines Konzerts


Montag

  9.00 h Frühstück

10.00 " Exkursion nach Cholmogory, südlich von Archangelsk, Geburtsort des russischen Universalgelehrten Michail Lomonossov

Mittagspause dort

18.30 h Abendessen im Hotel


Dienstag

  9.00 h Frühstück

10.00 " ganztägige Fahrt zum Antonievo-Sijskij-Kloster südlich von Archangelsk mit Besichtigung der Klosteranlagen, Führung durch das kleine Kloster-Museum

Mittagspause im Kloster

19.00 h Abendessen im Hotel


Mittwoch

  9.00 h Frühstück

 10.00 " Exkursion ins Freilichtmuseum „Malye Korely“ östlich von Archangelsk. Führung über das Gelände durch einen Mitarbeiter des Museums

13.00 " Mittagessen dort

18.00 h Abendessen in Archangelsk


Donnerstag

  8.00 h Frühstück

10.20 " Weiterflug nach St. Petersburg, Unterbringung im Hotel

13.00 " Mittagspause

15.00 " Stadterkundung mit Metro-Benutzung - Nevskij-Prospekt, Singer-Haus, Schlossplatz, Isaak-Kathedrale, Vitebker Bahnhof, Denkmal Peter der Große, Synagoge usw.

19.00 " Abendessen im Hotel


Freitag

 9.00 h Frühstück

10.00 " Besuch des Blockade-Museums

13.00 " Mittagspause

15.00 " Metro-Fahrt zum Gedenkort der Blockade Leningrads 1941-44 (Metro-Station Moskovkaja)

19.00" Abendessen im Hotel


Sonnabend

 9.00 h Frühstück

10.00 " Besuch der Alexander-Nevskij-Kathedrale mit dem historischen Friedhof

13.00 " Mittagspause

15.00 " Besuch des "Museums für die politische Geschichte Russlands"

19.00 " Abendessen im. Hotel


Sonntag

 8.30 h  Frühstück

10.00 "  Exkursion mit der Vorortbahn nach Repino nördlich von Petersburg zum Haus und Aterlier des russischen Malers Ilja Repin

wenn möglich Picknick am Strand des Finnischen Meerbusens

19.00 h Abendessen im Hotel


Montag

 9.00 h Frühstück

Tag zur freien Verfügung - Besuch des Russischen Museums, alter jüdischer Friedhof, alter "deutscher" Friedhof, Ermitage, Kathedrale "Auf dem Blute"

18.30 h Abendessen im Hotel, anschließend Runder Tisch aller Reiseteilnehmer


Dienstag

 8.30 h Rückflug nach Berlin

 9.55 " Ankunft in Berlin

geplant vom 6.-17. August 2022

Wir beginnen unsere Exkursion in der Stadt an der Neva, Sankt Petersburg. Natürlich besuchen wir das Russische Museum, den Nevski Prospekt und die Orte der Oktoberrevolution. Wir werden auch Vertreter der Zivilgesellschaft treffen, die sich in die aktuellen politischen Debatten in Russland einmischen.


Von Sankt Petersburg aus fahren wir mit dem Nachtzug nach Belomorsk. Die Abteile des Zuges sind sehr komfortabel und gemütlich. Zum traditionellen russischen Abendessen gibt es Tee aus dem Zugsamowar. Belomorsk ist der Endpunkt des berüchtigten Weißmeerkanals - ein pharaonisches Projekt der Stalin-Zeit. Man glaubt heute, dass der Bau 12.000 Menschen das Leben gekostet hat. Unweit der Lager und Schleusenanlagen hat man neolythische Steinzeichnungen entdeckt, die wir uns nicht entgehen lassen. Am Abend fahren wir nach Kem.


Am nächsten Morgen geht es mit dem Kutter weiter zum Archipel Solowki. Nach zwei Stunden ist die „Große Solowetzki Insel“ erreicht. Mit etwas Glück sehen wir Robben oder auch einen Beluga-Wal.

Die Insel trägt eine große Klosteranlage aus dem 16ten Jahrhundert. Im 1923 wurde das Kloster als Arbeitslager „umfunktioniert“. Hier entstand, als Blaupause für alle anderen Lager, das System der wirtschaftlichen Nutzbarmachung der Häftlinge. Das System wurde von einem der Häftlinge selbst entworfen, der so zum General-Leutnant des NKWD aufstieg.


Die Erinnerung an den „Ur-GULAG“ wird im örtlichen Museum wachgehalten – allerdings ist das Museum politischem Druck ausgesetzt. Gemeinsam werden wir uns über die letzten

Entwicklungen informieren.


Die Natur im Norden ist im Sommer sehr anrührend. Weiße Nächte am Weißen Meer haben eine ganz eigene Atmosphäre. Wir haben genügend Zeit für Inselspaziergänge, Exkursionen zu den Nachbarinseln und zu den Außenlagern. Wohnen werden wir in privaten Wohnungen in Klosternähe. Vom Archipel fliegen wir mit dem Flugzeug, einer Antonov, nach Archangelsk.


Archangelsk ist Hafen der Nordmeer-Flotte. Eisbrecher liegen am Kai. In den Weißen Nächten ist auf der Uferpromenade ein buntes Leben. Wir haben einen Ausflug zum Geburtsdorf von Michailo Lomonossow geplant, dem „russischen Leonardo da Vinci“.


Am späten Vormittag des 11. Reisetages besteigen wir das Flugzeug nach Moskau. Ab Moskau werden sich unsere Wege wieder trennen.


Mehr zu der Reise (geplant vom 6.08.-17.08.2022) auf folgendem PDF: Archipel Gulag 2022 laden

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